Kurzprofil

In der Nuklearmedizinischen Klinik des St.-Marien-Hospitals Lünen werden mittels radioaktiver Substanzen und unter Einsatz moderner Mess- und Auswertemethoden unterschiedliche Erkrankungen diagnostiziert und therapiert.

Die für die jeweilige Fragestellung spezifische Substanz reichert sich in dem zu untersuchenden bzw. zu therapierenden Organ an und kann mit den hoch empfindlichen Kameras  lokalisiert werden. Da sich darüber hinaus auch der Umsatz dieser Stoffe berechnen lässt und die Verteilung im Körper verfolgt werden kann, sind neben der Lokalisationsdiagnostik auch Funktions- untersuchungen körpereigener Prozesse und einzelner Organe möglich. Auf Grund der Empfindlichkeit der Messgeräte benötigt man nur kleine Mengen radioaktiver Substanzen; die Strahlenbelastung ist daher überwiegend gering.

Bei der Therapie liegt der Schwerpunkt der nuklearmedizinischen Klinik auf der Behandlung gut- und bösartiger Erkrankungen der Schilddrüse mit radioaktivem Jod. Dafür steht eine eigene Therapiestation mit acht Betten zur Verfügung.

Weitere Radionuklidtherapien werden zur Behandlung entzündlicher Gelenkerkrankungen sowie zur Schmerzlinderung bei Knochenmetastasen eingesetzt.

Organisationsstruktur

Die Nuklearmedizinische Klinik wird von Chefarzt Dr. B. Nagel geleitet, dem als Vertreter der Leitende Oberarzt Dr. P. Lenz zur Seite steht. Die Klinik wird in medizin-physikalischen Belangen durch Herrn Dipl.-Phys. R. Wember betreut, der auch für das gesamte Haus Ansprechpartner in Sachen Strahlenschutz ist.

 

Allgemeines

Fallzahlen konsiliarisch ca. 1200 pro Jahr

Fallzahlen stationär ca. 400 pro Jahr

Herr Dr. Lenz erbringt im Rahmen seiner KV-Teilniederlassung zusätzlich ambulante Patientenleistungen

Auf die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten der Region wird besonderer Wert gelegt.